6. Juni 2019
Anastasia Bergstern

Die momentane Entwicklung des Goldpreises lässt vermuten, mit dem zeitnahen Erwerb des Edelmetalls eine gute und Rendite versprechende Investition zu tätigen. In Zeiten von Niedrigzinsen und politischen Spannungen wegen des Preisdrucks auf dem Immobilienmarkt verspricht Gold mehr als den sicheren Hafen. Selbst in volatilen Phasen zeigt der Blick zurück langfristig einen steten Anstieg des Goldwertes. Technische Revolutionen, kometenhafte Aufstiege ganzer Industriezweige und der harte Fall von anderen machten auf weite Sicht dem Goldpreis wenig aus. Selbst hinter einem Großteil erfolgreicher Aktienpakete brauchte sich Gold nicht verstecken. Goldbesitzer blieben weltweit während der vergangenen 10 Jahre gelassen bei der Frage, ob sie technologisch auf das richtige Pferd gesetzt haben, den richtigen Riecher bei Investition in die richtige Branche beweisen konnten. Ihr Kapital blieb bei allen Verwerfungen nicht nur wertstabil. Es zeigte eine erfreuliche Wertsteigerung. Vor allem in Krisenländern steht Gold deshalb besonders hoch im Kurs. Experten der Swiss Gold Treuhand AG empfehlen deshalb einen Anteil von 15 bis 20 Prozent am Investitionsvolumen.

Nach einer ruhigen Phase mit kleinen Aufs und Abs klettert seit November 2018 nicht nur der Goldpreis wieder. Das goldene Metall baut auch gerade wieder den Abstand zum silbernen aus. Kostete zu Jahresbeginn 2019 ein Goldbarren noch das 85-fache eines Silberbarrens gleichen Gewichts, stieg die Gold-Silber-Ratio zum 1. Juni bereits auf 87, mit Tendenz zur 90. Der Verhältnis-Wert pendelt seit 2001 meist zwischen 1:50 und 1:70. Im Ausnahmejahr 2011 hatten einmal kurzzeitig 34 Silberbarren zum Kauf eines gleich schweren Goldbarrens genügt. Unabhängig von der Dauer des betrachteten Zeitraums hatten damit Anleger in Gold ihr Kapital wesentlich besser angelegt als in Silber.

Die Mehrwertsteuerbefreiung in den Staaten der EU macht den Erwerb seit 2000 besonders attraktiv. Zwar sind an die Befreiung einige Bedingungen geknüpft, die jedoch in aller Regel leicht zu managen sind. Goldbarren müssen dafür einen Feingehalt von mindestens 995 von 1000 besitzen. Das ist bei den Produkten der Swiss Gold Bank durchgängig garantiert. Für Goldmünzen  gelten noch strengere Regeln.

Angesichts des nach oben strebenden Goldpreises und der wohl noch auf lange Sicht niedrigen Kapitalmarktzinsen verspricht eine Investition in Gold wieder hoch attraktive Steigerungen.